Berichte aus dem Land, in dem sechs Läuse einen Hammel festhalten können

Wer bisher glaubte, das Thema der Amerika-Auswanderung sei ausschließlich mit Tränen, Leid und Hoffnungslosigkeit verbunden, wird von den Schauspielern und Musikern Oliver Hermann und Markus Voigt aus Hamburg eines Besseren belehrt.

In den Rollen eines bauernschlauen Mecklenburger Tagelöhners, eines größenwahnsinnigen Einwanderers und eines verkniffenen Amerikahassers schwadronieren und singen die beiden was das Zeug hält und lassen die Zuschauer auf äußerst humorvolle Weise am Sinn und Un-Sinn der Auswanderung im 19. Jahrhundert teilhaben.

Und das alles ohne unangenehme Begleiterscheinungen, wie Wanzen und Seekrankheiten. Man erfährt hier zum Beispiel, warum die „Iren immer blaue Beine hatten“, „Schweigen mit Geisteskrankheit“ gleichgesetzt wurde und dass „Indianers wohl keine Menschenfresser“ waren.

``Aus Lebensberichten, Briefen, Reisetagebüchern und Liedern deutscher Auswanderer hat Hermann sein Programm zusammengestrickt; das verleiht Authentizität. Der gebürtige Hamburger von den Miseren, die die Auswanderer auf dem Weg nach Amerika begleiteten. Damit für eine Buddel Rum kein Zoll bezahlt werden musste, trank man sie eben kurz entschlossen aus.``

Hamburger Rundschau

„Alle Szenen untermalt Markus Voigt mit seinen Blasinstrumenten – die Zuschauer hören die Möwen, wie sie kreischend über das Deck fliegen, gegen den Bug klatschende Wellen und den aufkommenden Sturm, der die Seetüchtigkeit der Reisenden auf eine harte Probe stellte. Außerdem begleitet Voigt seinen Kollegen, wenn dieser Lieder aus der damaligen Zeit zum Besten gibt.

Nortorfer Zeitung

``Hermann gab Nachhilfe im Geschichtsunterricht, aber auf amüsante Weise.``

Hamburger Abendblatt

``Oliver Hermann stellt ein lebensvolles Stück Geschichte auf die Bühne.``

Insel-Bote (Föhr/Amrum)

``Anspruchsvolle Inszenierung (...) Durch mehrfachen spontanen Zwischenapplaus honoriert, ging etwas Besonderes von der Aufführung aus...``

Ludwigsburger Tageblatt

``Moritaten und Auswandererlieder komplettieren die eindrucksvolle 60-Minuten-Revue. Das ist durchaus humorvoll, doch im Subtext laufen bei dem Zuschauer aktuelle Bezüge mit.``

DEWEZET

``(...) ein gekonnt gespieltes und anspruchsvolles Solo-Theaterstück (...) dank schauspielerischer Wandlungsfähigkeit...``

Kieler Nachrichten